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MentorChem 

Men­tor­Chem Men­to­ring Euro­pean Know­ledge of the Che­mi­cal Regions

EU Pilotak­tion “Wis­sens­ori­en­tierte Regionen”

Im Rah­men des Men­tor­Chem Pro­jek­tes koope­rier­ten die Regio­nen Sachsen-​​Anhalt, Astu­rien und die Lom­bar­dei, um Erfah­run­gen im Bereich der Regio­nal­ent­wick­lung, ins­be­son­dere zu che­mie­re­le­van­ten The­men aus­zu­tau­schen. Die che­mi­sche Indus­trie hat eine hohe Bedeu­tung für die Wirt­schafts­ent­wick­lung und Inno­va­ti­ons­fä­hig­keit in Europa und ins­be­son­dere in den drei Partnerregionen.

Das Pro­jekt Men­tor­Chem beschäf­tigte sich in die­sem Rah­men mit den gegen­wär­ti­gen Her­aus­for­de­run­gen der che­mi­schen Indus­trie, wie wach­sen­der Glo­ba­li­sie­rung, Restruk­tu­rie­rung tra­di­tio­nel­ler Indus­trie­bran­chen sowie stei­gende Anfor­de­run­gen an Umwelt­schutz und Sicher­heits­stan­dards. Die unter­schied­li­chen Erfah­run­gen der Part­ner wur­den in einem inno­va­ti­ven Mentoring-​​Ansatz genutzt, um Schwä­chen und Bedürf­nisse der weni­ger ent­wi­ckel­ten Regio­nen zu identifizieren.

Auf der Grund­lage von aus­ge­wähl­ten best-​​practice Ansät­zen wurde ein gemein­sa­mer Dis­kus­si­ons­pro­zess über den Trans­fer und die Ent­wick­lung von inno­va­ti­ven Poli­tik­in­stru­men­ten initi­iert. Im Ergeb­nis des Pro­jek­tes wur­den regio­nale Stra­te­gien für die Umset­zung von REACH ent­wi­ckelt und die regio­na­len For­schungs­kom­pe­ten­zen im Che­mie­be­reich dar­ge­stellt. Des Wei­te­ren wurde der Erfah­rungs­aus­tausch zwi­schen den Che­mie­initia­ti­ven CeChem­Net (Sachsen-​​Anhalt) und AIQPA (Astu­rien) initiiert.

Die erfolg­rei­che Umset­zung des Men­tor­Chem Pro­jek­tes hat maß­geb­lich zum Main­strea­ming der Pilotak­tion „Wis­sens­ori­en­tierte Regio­nen“ in das aktu­elle 7. For­schungs­rah­men­pro­gramm beige­tra­gen. Für die För­der­pe­riode 2007-​​2013 sind hier 120 Mil­lio­nen Euro für die För­de­rung von regio­na­len For­schungs­clus­tern ein­ge­plant. Der Mentoring-​​Ansatz wird hier beson­ders hervorgehoben.