Das Projekt impuls f - ISW GmbH | isw Gesellschaft für wissenschaftliche Beratung und Dienstleistung mbH
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Das Projekt impuls f 

Das Pro­jekt impuls f 

Obwohl der posi­tive Zusam­men­hang zwi­schen weib­lich besetz­ten Füh­rungs­po­si­tio­nen und dem wirt­schaft­li­chen Erfolg eines Unter­neh­mens mehr­fach nach­ge­wie­sen wurde, haben Frauen wesent­lich schlech­tere Kar­rie­re­chan­cen als ihre männ­li­chen Kol­le­gen. Frauen star­te­ten zwar mit glei­cher Qua­li­fi­ka­tion in das Berufs­le­ben, sind jedoch in der beruf­li­chen Wei­ter­bil­dung deut­lich unter­re­prä­sen­tiert. Eine Benach­tei­li­gung, die einer Kar­riere ent­ge­gen­steht und sich in dem gerin­gen Anteil weib­li­cher Füh­rungs­kräfte in den Unter­neh­men Sachsen-​​Anhalts wider­spie­gelt. So betrug der Frau­en­an­teil im Land Sachsen-​​Anhalt in der ers­ten Füh­rungs­ebene der Unter­neh­men im Jahr 2008 gerade 32 Pro­zent. Selbst im stark von Frauen domi­nier­ten Dienst­leis­tungs­be­reich wur­den nur 45 Pro­zent der Füh­rungs­po­si­tio­nen von Frauen besetzt.

 

Ziel­stel­lung

Ziel des Pro­jekts impuls f ist es, Frauen in Füh­rungs­po­si­tio­nen zu stär­ken und Mit­ar­bei­te­rin­nen, die für eine Füh­rungs­po­si­tion vor­ge­se­hen sind, auf ihre neuen Auf­ga­ben vor­zu­be­rei­ten und ihre Kar­riere unter­stüt­zend zu beglei­ten. Dazu wer­den geeig­nete Lösungs­an­sätze erar­bei­tet und erprobt.

 

Maß­nah­men:

  • Indi­vi­du­elle Entwicklungs-​​ und Karriereplanung
  • Ana­lyse per­sön­li­cher Kom­pe­ten­zen via KODE®
  • Kom­pe­tenz­ent­wick­lung durch selbst­ge­steu­er­tes Lernen
  • Pro­fes­sio­nelle Lernbegleitung
  • Semi­nar­or­ga­ni­sa­tion
  • Aus­wahl und Ver­mitt­lung von Coaches
  • Erfolgs­mes­sung und Evaluation

 

Metho­dik

Durch den Wan­del der Arbeits­welt wer­den Füh­rungs­kräfte und ihre Beleg­schaft vor immer neue Her­aus­for­de­run­gen gestellt. Gefragt sind Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter, die im dyna­mi­schen Berufs­all­tag hand­lungs­fä­hig blei­ben und kom­plexe Auf­ga­ben mit unsi­che­rem Aus­gang selbst­or­ga­ni­siert meis­tern kön­nen. Das gilt in beson­de­rem Maße für Füh­rungs­kräfte, für die Fach­wis­sen und Erfah­rung allein nicht mehr aus­rei­chen, um ihren viel­schich­ti­gen Auf­ga­ben gerecht zu wer­den. Kom­pe­tenz­ent­wick­lung heißt das Schlüsselwort.

Unter Kom­pe­tenz­ent­wick­lung ver­ste­hen wir die Erwei­te­rung des eige­nen Hand­lungs­spiel­raums durch die aktive Refle­xion des eige­nen Ver­hal­tens und sei­ner Aus­wir­kun­gen. Ziel ist es, die Teil­neh­me­rin­nen dabei zu unter­stüt­zen, in schwie­ri­gen Situa­tio­nen mit unge­wis­sem Aus­gang selbst­or­ga­ni­siert und erfolg­reich han­deln zu kön­nen. Mit Blick auf die eigene Füh­rungs­rolle sol­len sol­che Her­aus­for­de­run­gen als Ent­wick­lungs­chance begrif­fen werden.

In Semi­na­ren und Grup­pen­coa­chings wird Bezug auf authen­ti­sche Anfor­de­run­gen des Berufs­le­bens genom­men. Die eigene Hal­tung und das dar­aus fol­gende Ver­hal­ten im beruf­li­chen Kon­text wird aktiv hin­ter­fragt, um dar­aus neue Hand­lungs­stra­te­gien abzuleiten.

 

Ziel­gruppe

  • Geschäfts­füh­run­gen und Per­so­nal­ver­ant­wort­li­che in Unter­neh­men Sachsen-​​Anhalts
  • Gut qua­li­fi­zierte erwerbs­tä­tige Frauen in sachsen-​​anhaltinischen Unter­neh­men, die bereits in Füh­rungs­po­si­tio­nen sind oder eine sol­che anstreben

 

Pro­jekt­lauf­zeit

Juli 2010 bis Juli 2015

Bereiche 

Branchen- und Regionalentwicklung

Regional verwurzelt, wirtschaft- lich vernetzt und überregional erfolgreich.

Bildungsmanagement

Wissenschaftlich fundierte Lösungsansätze für die Personal- und Organisationsentwicklung.

Internationale Kooperationen

Mit europäischen Kooperationen regionalen Nutzen schaffen.

Veranstaltungsmanagement

Durchdachte Konzepte für eine öffentlichkeitswirksame Veranstaltung.